Bad Kissingen (hf). Der Kreiswettbewerb der Wasserwachten Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen fand im Wechsel in diesem Jahr im Hallenbad von Bad Kissingen statt. Gleichzeitig starteten die Wasserwachtler aus beiden Landkreisen die neue Wettkampfsaison. Wer wird wohl beim Bezirksentscheid am 11. Mai in Schöllkrippen den Landkreis Rhön-Grabfeld vertreten?  Das wollten die Mannschaften aus  Bad Neustadt, Mellrichstadt und Wülfershausen, ebenso wissen, wie die Ortsgruppen aus Bad Brückenau, Bad Kissingen und Münnerstadt. Beim Wettbewerb Rettungsschwimmen geht es nicht nur um den sportlichen Teil im Wasser, sondern auch um Kenntnisse und Fähigkeiten rund um das Themengebiet Erste-Hilfe. Nach den „Wasserkämpfen“ am Vormittag war dann „Köpfchen“ gefragt.

Zunächst aber gings ins Bad Kissinger Hallenband. In sechs  anstrengenden Staffeln, bei denen verschiedene Rettungsmittel zum Einsatz kamen, kämpften die ehrgeizigen Mannschaften, die jeweils aus vier bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestanden, um die schnellste Zeit. Die jungen Wasserwachtler kämpften um jede Sekunde, die sich im Rettungsschwimmen rausholen ließ, lautstark angefeuert von den mitgereisten Fans, Trainern und Betreuern. Es wurde gekrault und getaucht, mit Rettungsring und –boje geschwommen und vor allem mitgefiebert mit den Mannschaftskollegen im Wasser. Der Wettbewerb forderte die Jugendlichen insgesamt an diesem Tag aber auch  in den unterschiedlichsten Disziplinen.

Neben dem Rettungsschwimmen standen am Nachmittag Erste Hilfe sowie Wasserwacht-Praxis und Theorie an.  In der Stufe I waren die Jahrgänge 2009 bis 2011, in der Stufe II (2008-2006) und Stufe III 2003 – 2005 vertreten. Da stand zunächst ein Parcour an Land auf dem Programm. Die Gruppen durchliefen hierbei mehrere Stationen, an denen sie ihr Wissen in Theorie und Praxis unter Beweis stellen mussten. So galt es Fragen zum Thema „Blut“ und „Gefahren an und in Binnengewässern“ korrekt zu beantworten sowie komplizierte Knoten  vorzuführen. Hier war Können und Fingerfertigkeit gefragt. Außerdem wurden die Mannschaften zu einem Erste-Hilfe Praxisfall gerufen und mussten die „verletzten Personen“ medizinisch fachgerecht versorgen.

Egal ob ein Herzinfarkt, Schnitt- und Schürfwunden oder ein Beinbruch – die Aufgaben waren nicht leicht und sollten die jungen Ersthelfer auf Ernstfälle im Alltag vorbereiten. Im Vordergrund stand vor allem aber der Teamgeist, denn nur durch gute Zusammenarbeit konnten hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Am Ende des Tages hatten die Schwimmer alle Herausforderungen mit Bravour gemeistert und erwarteten mit Spannung die Siegerehrung. In allen drei Stufen konnte sich schließlich die Ortsgruppe aus Wülfershausen vor den Mannschaften aus Mellrichstadt und Bad Neustadt durchsetzen und qualifizierte sich damit für den Bezirkswettbewerb am 11. Mai in Schöllkrippen.

Bei der Siegerehrung gab es Glückwünsche in der Stufe I für die Siegermannschaften Wülfershausen I und II, sowie Mellrichstadt (Platz 3). In der Stufe I gab es folgende Platzierung: 1. Platz Wülfershausen, 2. Platz: Mellrichstadt, 3. Platz Bad Neustadt. Stufe 3: Platz 1: Wülfershausen I, 2.: Mellrichstadt, 3.: Wülfershausen II und Platz vier ging an die Ortsgruppe Bad Neustadt. Dank galt den vielen Helfern aus Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen, der Kreiswasserwachtleitung mit Bernd Roßmanith und Stefan Bergmann und der Jugendleitung mit Michael Hellmuth und Caro van Eckert für die Organisation. Ein Dankeschön ging vor allem an den Kreisverband Bad Kissingen für die Unterstützung. Markus Pfister, stellvertretender Technischer Leiter der Kreiswasserwacht Rhön-Grabfeld bedankte sich bei der Siegerehrung auch  bei Eltern, Teilnehmern, Trainern und allen Beteiligten. Ein besonderes Lob gab es für Johannes Schunk und Svenja Arbes für die Arbeit im Wettbewerbsbüro und die Auswertung

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