„Aus Spaß am Sport und Freude am Helfen“ – unter diesem Motto wurde vom 4. – 6. Mai 2018 der Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen der Jugend in Obergünzburg ausgetragen. Jeweils die erst- und zweitplatzierten Bezirkssieger hatten sich für den Wettbewerb qualifiziert. Die Ortsgruppe Wülfershausen durfte Unterfranken mit drei Mannschaften vertreten. Die Konkurrenz war stark, insgesamt 30 Teams aus ganz Bayern kämpften in Obergünzburg um den Titel. Sowohl im Becken als auch an Land wurde deshalb alles gegeben. Ob Kleiderschwimmen, Tauchen oder Flossen-staffel – die Wasserwachtler bewiesen ihre Fähigkeiten als Rettungsschwimmer und gingen an ihre sportlichen Grenzen. Doch damit noch nicht genug, denn die Mannschaften wurden außerdem in Erste-Hilfe-Praxisfällen geprüft, bei denen sie die Verletzten schnell und richtig versorgen mussten.

Am Samstagabend waren dann alle Hürden gemeistert und die fleißigen Schwimmer tauschten ihre Badeanzüge in kreative Kostüme, denn die Abendparty stand unter dem Motto „Black & White“. So ließen die Sportler den ereignisreichen Tag mit Spiel und Spaß ausklingen.

Am nächsten Morgen freuten sich dann alle Teilnehmer auf die Siegerehrung.

Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern, lobte die jungen Schwimmer als seine großen Vorbilder. Sie würden Teamgeist beweisen, hart für ihre Ziele arbeiten und zeigen wie man Leben rettet. Da könne man nur stolz auf den Nachwuchs sein.

Nach weiteren Grußworten folgte endlich die ersehnte Medaillenvergabe und das Zittern begann: In der Stufe 1 ging der 1. Platz nach Schöllkrippen. Die Kleinsten aus Wülfershausen (David Buhlheller, Marie Moos, Peter Hey, Pascal Bach, Jannis Bach und Luna Büttner, Trainerinnen: Christine Nöth & Ronja Büttner) landeten hier auf Rang 8. Dafür durften sie sich aber über den Sieg beim Kostümwettbewerb freuen, den sie sich mit ihren kreativen Pinguin-Kostümen redlich verdient hatten. In der Stufe 2 (Julian Nodehi, Roberta Laubender, Saloma Büchs, Laura Moos, Anika Müller und Marvin Nolze, Trainer: Mara Sterzinger & Rüdiger Arbes) ging dagegen die Goldmedaille nach Wülfershausen. Da war die Freude besonders groß, denn nach einem krankheitsbedingten Ausfall musste das Team kurzfristig umgestellt werden. Auch die Ältesten in der Stufe 3 (Karlotta Baltzer, Marius Koch, Sarah Nodehi, Lina Pecat, Kai Will und Jonas Bach, Trainer: Conny Arbes und Sebastian Bender) konnten sich erfolgreich gegen Ebermannstadt und Bad Aibling durchsetzen und erkämpften sich den Siegerpokal. Damit hatten sich die Wülfershäuser den 34. und 35. Bayerischen Meistertitel der Vereinsgeschichte geholt – eine beeindruckende Zahl, die auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken lässt.

Ganz traditionell wurden die strahlenden Sieger schließlich mit Wasserbomben und Bratwürsten bei ihrer Rückkehr am Vereinsheim von Eltern, Freunden und Ortsgruppenmitgliedern empfangen. Damit ging ein aufregendes Wochenende zu Ende.

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